Black Jack Strategien – Teil II

September 28th, 2009

Eine der wohl ältesten Strategien, um beim Black Jack zu gewinnen, beruht auf der Tatsache, dass es immer eine feste Auswahl von Karten im Stapel gibt und sich diese mit jedem Abheben minimiert. Mit voranschreitendem Spiel kann man daher allmählich bestimmte Farben und Wertigkeiten ausschließen und so gezielt seine Chancen auf einen Gewinn erahnen.

Hierbei ist jedoch Geschick und ein gehöriges Maß an Rechenkunst und Erinnerungsvermögen gefragt. Relativ simpel ist dennoch das einfache hoch-niedrig-System: hierzu teilt man die Karten in hohe und niedrige Werte ein. Niedrig heißt dabei vor allen Dingen alles unterhalb der 6 und hoch alles, was ein Konterfei auf dem Deckblatt trägt – insbesondere aber die Asse. Nun aber ist Denkarbeit angesagt: jedes Mal, wenn eine niedrige Karte den Schlitten verlässt, muss der Spieler eine geistige Eins abziehen, bei Ass oder Zehn, selbige zu seinem System hinzuaddieren. Hieraus ergibt sich ein Schema, aus welchem die Wahrscheinlichkeit eines zehnergesättigten Stapels zum Vorteil des Spielers ersichtlich ist. Hat man selbst relativ niedrige Karten in der Hand oder benötigt nur noch eine 10, um auf die begehrten 21 Punkte zu kommen, ist jetzt ziehen angesagt. Ist der eigene Kartenwert bereits jenseits der 15ner Marke, so lohnt sich das Stehenbleiben, da sich der Dealer geradezu unweigerlich überkaufen wird. Jedoch nicht nur für die Entscheidung zwischen Ziehen und Stehenbleiben ist die Aussage darüber, was sich noch im Kartenstapel befindet wichtig. Las Vegas hatte in den 60ern einen Großteil seiner Black Jack-Verluste dadurch gemacht, dass Kartenzähler an der richtigen Stelle ihre Einsätze in unverhältnismäßige Höhen getrieben haben. Bei vielen Zehnern im Kartenstapel, lohnen sich so z. B. hohe Spieleinsätze und ebenso das Verdoppeln, wenn man selber eine Zehnerkarte in der Hand hält. Bei einem niedrigwertigen Stapel dagegen, lohnt sich dieses Risiko nie. Dann heißt es Bares sparen oder gleich ganz vom Tisch abrücken.

This is a blockquote

Dass das Kartenzählen bei den Casinobetreibern selber aufs gröbste verpönt ist, liegt auf der Hand. Seit dem Aufkommen erster mathematisch begründeter Strategiewerke zum Kartenzählen beim Black Jack, versuchen sie dementsprechend rigoros zu kontern. Auch wenn sie die Taktik schlecht als Betrug geißeln und verbieten können, Mittel und Wege, um das mathematische Treiben einzugrenzen gibt es. Kostenlose Drinks waren beispielsweise lange Zeit die Hauptwaffe der Spielbanken, ebenso wie das häufigere Auswechseln der Kartenstapel. Da dies nicht ausreicht, gibt es jedoch immer noch Casinos, die versuchen, das Kartenzählen zu verbannen. In Atlantic City können ertappte Kartenzähler z. B. mit einer Begrenzung ihrer Wetten rechnen und auch Las Vegas verfolgt ähnliche Bestrafungsmuster. Schwierig wird es auch im Online-Casino. Da man hier nie erahnen kann, an welcher Stelle der Kartenstapel steht, wie oft virtuell ausgewechselt wird oder ob die Grundgesamtheit ohnehin immer gleich bleibt, ist diese Strategie für den Internetbereich fast überhaupt nicht zu empfehlen. Man kann schließlich davon ausgehen, dass kein Casino der Welt seinen Spielern minutenlange, schriftliche Rechenzeit vorm Computer zugesteht, um die Kasse anschließend leer zu räumen. Auch wer das Kartenzählen beherrscht, sollte im Internet daher lieber darauf verzichten.

Black Jack Strategien – Teil I

September 28th, 2009

Black Jack ist ein allseits sehr beliebtes Casinospiel und spätestens seit den 60ern auch mathematisches Forschungsobjekt, an welchem mit stochastischen Mitteln Gewinnchancen erprobt und genutzt werden sollen. In mehreren Studien haben sich dabei diverse Systematiken und Spielstrategien herausgebildet, die im Folgenden ein wenig genauer betrachtet werden sollen.

Neben dem sehr professionellen aber auch aufwendigen Kartenzählen, gibt es eine Vielzahl einfacher Regeln, an welche sich der gewiefte Spieler halten sollte. Sehr ergiebig zeigt sich beispielsweise der Besitz einer Strategietabelle. Fast überall im Internet abruf- und googlebar, legt sie die mathematisch genaue Wahrscheinlichkeit dar, zu welcher der Spieler aus der Kombination seiner Karten und derer des Dealers als Gewinner aus der Runde hervorgeht. Ein einfacher Blick auf das Muster sagt einem, was zu machen ist, ob man ziehen, verdoppeln, halten oder splitten sollte.

Wem das zu kompliziert ist, sollte sich dennoch gewisse Spielmuster verinnerlichen. Hält man beispielsweise bereits 19 Punkte einschließlich eines Asses in der Hand, so wäre es immer unklug eine weitere Karte zu ziehen. Bei hohen Ziffernfolgen ist dies meistens so und sollte nur in Ausnahmefällen verändert werden: z. B. beim Besitz einer dreikartigen 17 mit Ass gegenüber eines hohen Blattes beim Dealer. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine niedrige Karte folgt, enorm hoch und kann einem im Optimalfall seine 21 Punkte sichern. Ist kein Ass in den eigenen Reihen vorhanden oder gilt dieses nur als einwertig, so sieht die Grundstrategie etwas anders aus. Hier sollte man bereits bei niedrigen Kartenwerten unbedingt stehenbleiben, vorausgesetzt der Dealer befindet sich mit seiner ersten Karte gerade einmal auf der halben Wertigkeit des eigenen Blattes oder darunter. Gleiches gilt selbstverständlich, wenn man selber noch höhere Punktzahlen auf der Hand hält. Hat der Dealer jedoch mehr als eine 6, gilt grundsätzlich immer erst ab 17 stehenbleiben.

Wichtig beim Teilen: allgemein können sich hierdurch neue und hilfreiche Gewinnkombinationen ergeben, die jedoch an einen weiteren Einsatz geknüpft sind. Aus diesem Grund ist es immer wichtig zu wissen, wann man teilen sollte und wann nicht. Im höchsten Sinne strafbar ist es, wenn man zwei Fünfer oder Zehner voneinander trennt. Diese sind allein gesehen bereits hochgradig ertragsreich, können selbständig aber nur wenig bewirken. Für das Splitten sollte man sich daher immer die Asse, Neuner und Achter vorbehalten, vorausgesetzt die Bank liegt mit ihrer Karte darunter. In aussichtsreiche Position gebracht, könnte sich dann sogar ein Verdoppeln lohnen, muss aber immer gegenüber den Bankkarten abgewogen werden. Richtig gemacht aber, könnte man mit dieser Strategie den höchsten Gewinn und den minimalen Verlust erzielen. Lediglich das Kartenzählen ist eine noch narrensichere Variante, um beim Black Jack als Sieger hervorzugehen – wird jedoch von den wenigsten Casinos toleriert.

Black Jack Strategien

September 28th, 2009

Beim Black Jack ein wenig mit Strategie zu spielen, kann durchaus zum eigenen Vorteil genutzt werden. Bei Anfängern genügen die Regeln, die hier unter „Nehmen oder stehenbleiben“ aufgeführt sind. Fortgeschrittene können dann noch weitergehen. Prinzipiell sollte man sich, wenn man nicht weiß, wann man noch Karten nehmen sollte und wann nicht, die verschiedenen Varianten aufschreiben. Es kommt beim Black Jack nämlich nicht nur darauf an, was man selbst auf der Hand hat. Man sollte immer auch die Karte des Dealers im Auge behalten und nur bei bestimmten Kartenkonstellationen noch eine Karte nehmen.

Nehmen oder stehenbleiben (Hit or Stand)

Bei folgenden Kartenwerten der eigenen Karten und der entsprechenden Dealer-Karte sollte man noch eine Karte nehmen:

Spieler: 4-11         Dealer: 2-As

Spieler: 12            Dealer: 2,3, 7-As

Spieler: 13-16      Dealer: 7-As

Bei allen übrigen eigenen Kartenwerten und der entsprechenden Dealer-Karte sollte man keine Karte mehr nehmen:

Spieler: 12            Dealer: 4,5,6

Spieler: 13-16      Dealer: 2-6

Spieler: 17-21      Dealer: 2-As

Soft Hand

Darunter versteht man eine Hand, die ein As beinhaltet. Soft deswegen, weil ein As sowohl den Wert 11, wie auch 1 haben kann. Hat man zum Beispiel eine 3 und ein As, so kann das den Wert 4 oder auch 14 haben. Dies ist dann wichtig für die Frage, ob man noch eine Karte nehmen soll. Das Risiko bei einer Soft Hand noch eine Karte zu nehmen ist also geringer als bei einer Hard Hand.

Hat man nun die folgenden Kartenkombinationen und liegt eine entsprechende Dealer-Karte, ist das ziehen einer weiteren Karte ratsam:

Spieler: As, 2-6     Dealer: 2-As

Spieler: As, 7        Dealer: 9-As

Alle übrigen Kartenwerte sollten keine weitere Karte nach sich ziehen:

Spieler: As, 7        Dealer: 2-8

Spieler: As, 8,9     Dealer: 2-As

Die Kombination As, 10 beim Spieler wurde hier bewusst ausgelassen, da diese ein Black Jack und das Spiel sowieso gewonnen wäre.

Verdoppeln

Wenn man nach Strategie spielt, dann wird das Thema „Verdoppeln“ interessant, weil man hier durch die Kartenkombinationen, die man selbst auf der Hand hat, im Vergleich mit der Dealer-Karte, seine Gewinnchancen erhöhen kann und somit ein verdoppeln sinnvoll ist. Bei folgenden eigenen Kartenwerten sollte ein Verdoppeln in Betracht gezogen werden:

Spieler: 9               Dealer: 3-6

Spieler: 10            Dealer: 2-9

Spieler: 11            Dealer: 2-10

Bei allen übrigen eigenen Kartenwerten und Dealer-Karten ist ein Verdoppeln nicht ratsam. Dies wären:

Spieler: 4-8           Dealer: 2-As

Spieler: 9               Dealer: 2, 7-As

Spieler: 10            Dealer: 10-As

Spieler: 11            Dealer: As

Spieler: 12-20      Dealer: 2-As

Verdoppeln bei einer Soft Hand

Wer eine Soft Hand hält, also bei seinen Karten ein As dabei ist, ist das Verhältnis zur Dealer-Karte ein etwas anderes. Dies sollte beim Verdoppeln berücksichtigt werden. Bei folgenden Kombinationen ist ein Verdoppeln anzuraten:

Spieler: As, 2,3     Dealer: 5,6

Spieler: As, 4,5     Dealer: 4-6

Spieler: As, 6,7     Dealer: 3-6

Alle übrigen Kombinationen sind für ein Verdoppeln zu gefährlich:

Spieler: As, 2,3     Dealer: 2-4, 7-As

Spieler: As, 4,5     Dealer: 2,3, 7-As

Spieler: As, 6,7     Dealer: 2, 7-As

Spieler: As, 8,9     Dealer: 2-As

Splitten

Paar-Kombinationen sollten immer gesplittet werden. Das kann man immer wieder lesen. Doch dem ist nicht so. Es gibt auch hier verschiedene Paar-Kombinationen, die man mit der Dealer-Karte vergleichen sollte und erst danach an ein Splitten denken sollte. Die Chancen auf einen Gewinn erhöhen sich, wenn man bei folgenden Kombinationen seine Karten aufteilt:

Spieler: 2,2           Dealer: 2-7

Spieler: 3,3           Dealer: 2-7

Spieler: 4,4           Dealer: 5,6

Spieler: 6,6           Dealer: 2-6

Spieler: 7,7           Dealer: 2-7

Spieler: 8,8           Dealer: 2-As

Spieler: 9,9           Dealer: 2-6, 8,9

Spieler: As, As      Dealer: s-As

Bei folgenden Kombinationen sollte dagegen nicht gesplittet werden:

Spieler: 2,2           Dealer: 8-As

Spieler: 3,3           Dealer: 8-As

Spieler: 4,4           Dealer: 2-4, 7-As

Spieler: 5,5           Dealer: 2-As

Spieler: 6,6           Dealer: 7-As

Spieler: 7,7           Dealer: 8-As

Spieler: 9,9           Dealer: 7, 10-As

Spieler: 10,10       Dealer: 2-As

Versicherung

Eine Versicherung abzuschließen wird von den meisten Profis nicht empfohlen, da hier die Gewinnchance extrem gering ist. Den Versicherungseinsatz kann man sich somit getrost sparen.

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