Craps Strategie

September 28th, 2009

Craps ist ein Glücksspiel, wie alle anderen auch. Zwar kann man, gerade beim Pokern, mit Beobachtung und eigenem Geschick im Bluffen, viel erreichen, wie die Karten kommen, kann man allerdings nicht beeinflussen. Genauso ist es beim Craps. Craps wird ja bekanntlich mit zwei Würfeln gespielt, die vom Shooter geworfen werden. Was die Würfel letztendlich anzeigen, das kann niemand vorher beeinflussen. Manche Casinos glauben, dass man durch geschicktes würfeln die Würfel beeinflussen könnte. Deswegen muss man in Casinos auch so werfen, dass die Würfel an die Tischkante stoßen und von dort wieder abprallen. So wird ein  eventueller Vorteil eliminiert. Und weil man beim Craps nicht vorhersagen kann, welche Würfel fallen, ist auch eine erfolgreiche Strategie kaum auszumachen. Es gibt viele Spieler, die mit System spielen. Aber egal ob Martingale, Oscars Grind oder auch das Fibonacci-System, keines davon kann Gewinne garantieren. Versuchen kann man es, aber die Chancen steigen deswegen nicht an.

Wie schon gesagt, wird es keine Craps Strategie geben, die auch funktioniert – zumindest nicht auf Dauer. Vielleicht kurzfristig mal. Aber dennoch können eventuell ein paar Tipps helfen, die Gewinnchancen zu erhöhen oder zumindest dafür sorgen, dass man nicht alles verliert.

1. Ein Limit setzen

Es ist zwar ein Tipp, den man, egal was man für ein Spiel spielt, immer beherzigen sollte, dennoch soll er hier nicht unausgesprochen bleiben. Also: setzen Sie sich immer ein Limit und wenn Sie dieses erreicht haben, dann seien Sie konsequent und hören auf zu spielen. Sonst ist am Ende alles weg und Sie hätten sich das nicht durchlesen müssen.

2. Pass Line und Don´t Pass

Wenn Sie wetten, dann tun Sie das zu Beginn mit der Pass Line oder der Don´t Pass Wette. Diese Wetten haben eine 50:50 Chance und damit gleichzeitig die höchste Chance überhaupt. Zwar bekommt man hier nur einen 2:1 Gewinn ausgezahlt, aber es ist eben einfacher, hier zu gewinnen.

3. Come und Don´t Come

Ebenso effektiv wie die Pass Line und die Don´t Pass Wette ist die Come und die Don´t Come Wette, die man erst nach dem ersten Wurf des Shooters setzen kann. Hier ist die Chance ebenfalls 50:50.

4. Odds-Wette

Zusätzlich können Sie noch eine Odds-Wette abschließen, wenn das Spiel nach dem ersten Wurf noch nicht zu Ende ist und ein Point gesetzt wurde. Auch diese Wetten haben eine recht gute Chance, zu gewinnen, allerdings schon um einiges schlechter, als die vorangegangenen Wetten. Die Quoten hierbei sind Zahlenabhängig: bei einer 8 oder 6 wird 6:5 ausgezahlt, bei einer 9 oder 5, 3:2 und bei einer 10 oder 4, 2:1.

5. Big 6 und Big 8

Eine weitere Wette, die man setzen kann, ist die Big 6 oder Big 8. Die Chancen sind, wie gerade eben schon bei der Odds-Wette beschrieben, 6:5.

Von weiteren Wetten, insbesondere den Specials wie Field, Seven, Craps, 2 or 12, Horn und Hardway wird abgeraten, da die Wahrscheinlichkeit, hier einen Gewinn zu machen, so gering sind, dass man lieber sein Glück anderswo versuchen sollte.

Craps Regeln

September 28th, 2009

Craps ist ein Würfelspiel, das mit zwei Würfeln gespielt wird. So gesehen könnte es recht einfach sein. Dennoch hat es das Spiel in sich, denn es ist doch komplexer, als man vermuten könnte. Das komplexe daran ist der Spieltisch, der in unterschiedliche Bereiche eingeteilt ist. Um die Grundzüge von Craps zu erlernen und zu verstehen, kümmern wir uns zuerst einmal um die beiden Bereiche „Pass Line“ und „Don´t Pass“.

Diese beiden Bereiche befinden sich auf einem Craps Tisch an der äußeren Seite, erst kommt die „Pass Line“, dann die „Don´t Pass“.

„Pass Line“ & „Don´t Pass“

Nun geht es darum, dass man mit seinem Einsatz natürlich gewinnen will. Man setzt also mit oder gegen den Shooter. Setzt man mit dem Shooter, dann wird der Einsatz auf die „Pass Line“ gesetzt. Setzt man gegen den Shooter, dann kommt der Einsatz auf die „Don´t Pass“ Linie.

Jetzt beginnt der Shooter (beim Online Casino wird hier automatisch gewürfelt) mit dem ersten Wurf, der auch Come Out Roll genannt wird. Hat der Shooter nun eine 7 oder eine 11 gewürfelt, ein sogenanntes Natural, dann gewinnen alle, die auf das Feld „Pass Line“ gesetzt haben. Würfelt er dagegen eine 2, eine 3 oder eine 12, die sogenannten Craps Numbers, dann verlieren alle Pass Line Better. Wird dagegen eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 gewürfelt, dann geht das Spiel weiter. Der Wert, der gewürfelt wurde, wird im Zahlenfeld das sich auf dem Craps Tisch im oberen Bereich befindet, gekennzeichnet. Danach geht das Würfeln weiter. Nun muss der Shooter, um zu gewinnen, den entsprechenden Wert, den er gerade eben gewürfelt hat und der auf dem Craps Tisch gekennzeichnet wurde, wieder erwürfeln. Gelingt ihm das, haben alle, die auf der „Pass Line“ gesetzt haben, gewonnen. Würfelt er allerdings den Wert 7, dann verlieren sie.

Wer dagegen auf die „Don´t Pass“ Linie gesetzt hat, also gegen den Shooter, gewinnt nur, wenn der Würfelwert 2 oder 3 geworfen wurde. Bei manchen Casinos sind es auch die Zahlen 3 oder 12. Die 12 oder eben die 2 ist ein Untentschieden, hier erhält man den Einsatz zurück. Würfelt der Shooter dagegen eine 7 oder 11, dann verliert man. Wird eine der anderen Zahlen geworfen, wird diese zum Point, so wie oben beschrieben und es wird weitergewürfelt. Doch hier gewinnt man nur, wenn der Shooter eine 7 würfelt. Kommt dagegen der Point-Wert, hat man verloren. Es ist also im Prinzip genau das Gegenteil zur „Pass Line“.

„Come“ & „Don´t Come“

Das Feld mit dem Wort „ Come“ befindet sich unterhalb dem Zahlenfeld. Hier kann eine Wette nur dann platziert werden, wenn der erste Wurf, also der Come Out Roll bereits getätigt wurde. Selbstverständlich kann hier nur eine Wette gesetzt werden, wenn der Shooter eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 gewürfelt hat, da bei allen anderen Werten das Spiel vorbei wäre. Nehmen wir also einmal an, dass der Shooter eine 5 gewürfelt hat. Nun setzt ein anderer Spieler eine Come Bet, also eine Wette auf das Come Feld. Damit wettet er im Prinzip wie auf der „Pass Line“, nur eben zeitversetzt, einen Spielzug weiter vorne. Für den Come Bet Player wird als der zweite Wurf des Shooters zu seinem ersten Wurf. Würfelt der Shooter nun eine 7 oder eine 11, dann gewinnt der Come Bet Player, bei einer 2,3 oder 12 verliert er (so wie in Runde 1 die Wetten auf „Pass Line“ und „Don´t Pass“). Würfelt der Shooter dagegen eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, dann wird diese Zahl nun für den Come Bet Player zu seinem Punkt, den der Shooter dann erwürfeln muss, bevor die Zahl 7 kommt. Schafft er das, gewinnt der Come Bet Player, schafft er das nicht, hat er verloren.

Genau andersherum verhält es sich mit dem „Don´t Come“ Feld. Hier wird ebenfalls erst nach dem ersten Wurf des Shooters gesetzt. Hier nahezu dasselbe Spiel nur anders herum: bei einer 7 und 11 verliert der „Don´t Come“ Bet Player, bei einer 2 und 3 oder bei einer 3 und 12 (Casinoabhängig), gewinnt er, bei einer 2 oder 12 (Casinoabhängig), passiert nichts. Alle anderen Zahlen verhalten sich wie oben beschrieben, nur muss jetzt zuerst die 7 kommen, um als „Don´t Come“ Bet Player zu gewinnen.

„Big 6“ & „Big 8“

Zwei weitere Felder, die sich an der Ecke zwischen den beiden „Don´t Pass“ Feldern befinden, heißen „Big 6“ und „Big 8“. Hier kann man einen höheren Gewinn erzielen als bei den anderen Wetten, da man auf eine bestimmte Zahl setzt. Beim Wurf muss dann, je nach Wette, entweder eine 6 oder eine 8 vor einer 7 kommen, um die Wette zu gewinnen. Andernfalls verliert man.

„Place Numbers“

Die Wetten, bei denen man direkt auf eine Zahl setzen kann, sind natürlich immer mit einem höheren Risiko verbunden. Wenn man auf eine einzelne Zahl (4, 5, 6, 8, 9 oder 10) wetten will, setzt man den entsprechenden Einsatz. Fällt nun diese Zahl vor einer 7, dann hat man gewonnen, andernfalls natürlich verloren.

„Field“

Das Feld mit der Bezeichnung „Field“, das sich unterhalb des „Come“ Feldes befindet, hält eine weitere Wettmöglichkeit parat. Hier gewinnt man allerdings sofort beim nächsten Wurf. Und zwar dann, wenn der Shooter eine 2, 3, 4, 9, 10, 11 oder 12 würfelt. Kommt dagegen eine 5, 6, 7 oder 8, dann verliert der Spieler.

„Proposition“

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum „Proposition“ Feld, das sich am rechten Rand des Craps Tisches befindet. Dieses Feld sieht nicht nur kompliziert aus, es ist auch kompliziert. Und es hat ganz miserable Quoten. Aus diesem Grund wird es von erfahrenen Spielern gemieden und auch nicht empfohlen. Fünf verschiedenen Wetten sind hier möglich:

„Seven“ – wird hierauf gewettet, dass der nächste Wurf eine 7 sein, ansonsten verliert man.

„Craps“ – werden hier 2, 3 oder 12 gewürfelt, gewinnt man.

„2 or 12“ – wer hierauf wettet, braucht eine 2 oder eine 12, um zu gewinnen

„Horn“ – dies ist eine Vierfach-Wette. Werden die Zahlen 2, 3, 11 oder 12 gewürfelt, dann gewinnt der Spieler. Da es sich um eine Vierfach-Wette handelt, kann also nur eine Zahl gewinnen, die anderen verlieren automatisch

„Hardway“ – hier geht es darum, einen Push zu bekommen und zwar bevor eine gerade Augenzahl oder eine 7 gewürfelt wird

Zugegeben, die Craps Regeln sind schwer. Wir wollen nicht wissen, wie das Originalspiel „Hazard“ gespielt wurde, denn Craps ist schon eine vereinfachte Form. Wir wollen nun aber auch nicht den Teufel an die Wand malen. Wenn man ein bisschen zusieht beim Craps und sich im Übungsmodus versucht, dann hat man das Spiel schneller intus, als man glaubt. Anfänger sollten sich zuerst an den „Pass Line“ und „Don´t Pass“ Wetten versuchen

Craps allgemein

September 28th, 2009

Craps ist ein Würfelspiel. Es hat bereits eine lange Tradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Carps wird auch als Craps Shooting oder als Seven-Eleven bezeichnet, da man mit dem Wurf einer sieben oder einer elf das Spiel für sich entscheidet und gewinnt. Gespielt wird es sowohl in Casinos, wie auch immer öfter in Online-Casinos. Beim Online Craps sind die Regeln allerdings ein wenig anders, denn hier wird nicht, wie beim reellen Spiel gegen Mitspieler gesetzt, sondern gegen die Bank.

Obwohl Craps schon ein recht kompliziertes Spiel ist und man eine gewisse Zeit und auch Übung braucht, um es zu begreifen, ist es dennoch eine Vereinfachung des englischen Spiels Hazard. Dieses Würfelspiel soll, wie oben schon erwähnt, bereits im 14. Jahrhundert gespielt worden sein. Zumindest wird es in den Canterbury Tales, den Erzählungen von Geoffrey Chauncer, erwähnt. Großer Beliebtheit erfreute es sich dann im 17. Und 18. Jahrhundert. Im Jahr 1813 machte das Spiel dann den Sprung über den großen Teich und kam nach New Orleans. Die Regeln wurden von Bernard de Mandeville, einem holländischen Arzt, der 1822 Präsident des Senats von Louisiana war, vereinfacht. Seitdem heißt es auch nicht mehr Hazard, sondern Craps.

Craps war das erste Würfelspiel überhaupt, das in einem Casino in Europa aufgetauchte und zwar in Monte Carlo. Vor dieser Zeit galten Würfelspiele als nicht standesgemäß für das Spiel in einem Casino. Seit der Einführung ist es aber auch aus den europäischen Casinos nicht mehr wegzudenken. Wenngleich in Europa auch eine Variante des Spiels unter dem Namen European Seven-Eleven angeboten wird. Bei dieser Variante wurden viele Einsatzmöglichkeiten gestrichen, so dass es ziemlich vereinfacht wurde, nun aber auch die guten Bietmöglichkeiten für Spieler nicht mehr möglich sind.

Eine weitere Variante des Spiels wird in den Vereinigten Staaten angeboten. Und zwar nicht mit Würfeln, sondern mit Karten. Dies hat den Hintergrund, dass in manchen Gegenden der USA Würfelspiele nicht gestattet sind. Somit griff man auf die Kartenvariante zurück und entwickelte in Anlehnung an Craps eben die Kartenvariante.

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