Pai Gow Poker wird auch Asian(=asiatischer)Poker genannt und ist bisher erst wenig bekannt, das wird sich aber sicher noch ändern. Dieses Pokerspiel wurde in einem Casino in den achtziger Jahren aus dem klassischen Pai Gow(einem Dominospiel)entwickelt und eine Version des Pokers entstand als Adaptation. Auch als Kartenspiel wurden einige Einzelheiten des Originals beibehalten, andere jedoch ähneln mehr dem üblichen Poker.
Gespielt wird mit 53 Karten, es wird ein Französisches Kartenspiel und als Besonderheit zusätzlich ein Joker verwendet. Der Joker darf nur in bestimmten Situationen und nicht für alle Kartenkombinationen verwendet werden. Pai Gow Poker ist für bis zu sieben Spieler geeignet, im normalen Casino stellt einer davon den Bankhalter dar, der entweder für sich selbst spielt- und dann dem Casino eine Steuer abgeben muss- oder als Dealer das Casino vertritt, dann muss er sich an bestimmte Hausregeln halten, die sich von Casino zu Casino leicht unterscheiden können und hauptsächlich das Verhalten beschreiben, wenn der Bankhalter bestimmte Karten auf der Hand hat. Im Online Casino spielt man natürlich gegen den Computer als Dealer.
Zuerst erhält jeder Mitspieler- denn Pai Gow Poker ist eigentlich ein Spiel für mehrere Spieler, die jeweils gegen den Bankhalter und nicht gegeneinander spielen- sieben verdeckte Karten.
Wie im klassischen Pai Gow wird dann darum gewürfelt, wer zuerst die Karten ausgeteilt bekommt- das entfällt beim Online Spielen, denn dort teilt der Computer/Dealer die Karten aus.
Dann teilt man als Spieler die erhaltenen Karten auf zwei Hände auf, die vordere Hand(Front Hand oder auch Low Hand genannt)erhält zwei Karten, die hintere Hand(auch Back Hand oder High Hand genannt)nimmt fünf Karten.
Die erfolgreichen Kombinationen der Karten, die den höchsten Wert haben sind mit kleineren Ausnahmen wie beim normalen Poker, es gibt aber kein Straight oder Flush.
Die Karten müssen so auf die Hände verteilt werden, dass der gesamte Wert des Blattes der Back Hand höher ist als der des Blattes der Front Hand.
Zuletzt legen die Spieler ihre Karten zunächst verdeckt auf das Spielfeld, danach kommt es zur Abrechnung(oder auch Showdown).
Um gegen den Bankhalter zu gewinnen muss sowohl die High als auch die Low Hand einen höheren Wert(der Kartenkombination)haben als der Dealer. Ist nur eine Hand höher, steht es unentschieden.
Beim normalen Pai Gow Poker darf jeder Spieler zwei Runden lang Bankhalter sein bevor gewechselt werden muss, danach rückt diese Aufgabe weiter nach rechts.
Pai Gow Poker ist also zumindest einen Versuch wert, erfordert durch die aufgeteilten Hände etwas Konzentration.
Pai Gow Poker
September 28th, 2009Easy Poker
September 28th, 2009Easy Poker ist auch unter dem Namen “Let it ride” bekannt, der bedeutet soviel wie “Lass es liegen”, denn der Gewinn eines Spielers wurde im Topf gelassen und für den nächsten Einsatz verwendet. Da der Name Let it ride geschützt worden ist als Eigenmarke, heißt das Spiel heute offiziell Easy Poker.
Bei diesem Pokerspiel spielt jeder Spieler gegen das Casino und daher nicht gegeneinander.
Das Blatt besteht generell aus 52 französischen Spielkarten und außer dem Dealer können bis zu sieben Spieler teilnehmen. Zuerst setzt jeder drei gleich hohe Einsätze auf je eines der gekennzeichneten Felder.
Danach mischt der Dealer und teilt jedem Spieler drei verdeckte Karten aus.
Während des Spiels werden bei Easy Poker auch noch insgesamt zwei Gemeinschaftskarten auf den Tisch gelegt, diese bilden die vierte und fünfte Karte der Hand, dieses Pokerspiel ähnelt darin also Texas Hold´em und Omaha.
Jeder Spieler guckt in seine eigenen Karten, die er auch seinen Mitspielern nicht zeigt, dann entscheidet er, ob er den Einsatz auf dem ersten Feld stehen läßt(=Let it ride)oder zurück zieht.
Dann wird die erste Community Card aufgedeckt.
Der Ablauf wie bei Feld eins wiederholt sich auch bei Feld zwei.
Danach wird die zweite Gemeinschaftskarte aufgedeckt.
Und schließlich ist es auch schon Zeit für den Showdown, alle Spieler legen ihre Karten offen auf den Tisch.
Das Gewinnverhältnis richtet sich nach der Kombination der Karten mit besonderen Wertigkeiten(ähnlich anderer Pokervarianten). Tens orbetter (=Zehn oder besser)ist der geringste Gewinn, man erhält nur das Einfache seines Einsatzes. Two Pairs gelten 2:1, und Three of a kind 3:1.
Ab dem Straight, bei dem man das Fünffache erhält, fängt es an, sich zu lohnen, das geht mit dem Flush(8:1)weiter. Ein Full House zählt 11:1. Four of a kind bringen dann dem Spieler das Fünfzigfache seines Einsatzes, und ein Straight Flush das Zweihundertfache. Der Spieler, der sich glücklich rühmen kann, einen Royal Flush zu haben, erhält sagenhaft das Tausendfache seines Einsatzes. Das sind die üblichen Verhältnisse, wobei diese natürlich auch einmal anders sein können. Normalerweise ist der höchste Gewinn auf 15.000€ limitiert, aber wie gesagt, die Regeln legen das vorher(eventuell anders) fest.
Als Strategie bei den beiden Einsätzen gilt, dass man diese nur dann stehen lassen sollte, wenn man entweder schon gute Karten hat, oder die Karten auf der Hand sich zu einer guten bis sehr guten Kombination aufstocken lassen könnten. Natürlich ist es unsinnig, bei einer schlechten Hand die Einsätze stehen zu lassen und sein Geld sicher zu verlieren, für das Spekulieren auf gute Kartenkombinationen sollte man aber schon fit im Kopf sein um die Variablen durchspielen zu können.